Kräutertee

Hier finden Sie Kräutertees, gemischt aus Kräutern und Blumen, Beeren, Pilzen und Wurzeln. Phyto-Tees und Kräutermischungen, die eine bestimmte Wirkung haben: entspannend, stärkend, körperliches und emotionales Wohlbefinden

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Sandalwood tea from wild trees 200-500 y.o.
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Iron Warrior Herren Kräutermischung 50g
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Weidenröschen mit Tütsan 50g
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Stärkende Wildkräutermischung 50g
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Kuril & Linden Sommerkräutertee 50g
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Kräutermischung „Fünf Elemente“ 50g
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Griechischer Bergkräutertee 50g
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Fairy’s Hug Beruhigender Tee für Kinder 50g
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Kräutermischung Heart's Harmony 50g
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Weidenröschen großblättrig 50g
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Hibiskusblüten (Karkade) 50g
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Regulärer Preis €8,93
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Was ist Kräutertee?

Kräutertee ist ein Aufguss aus Pflanzen jenseits des Teestrauchs: Blätter, Blüten, Beeren, Wurzeln oder Körner, die in heißem Wasser ziehen. Streng genommen sind diese Getränke Tisanen – nur Camellia sinensis liefert „echten“ Tee –, doch jede Teekultur hält ein Regal davon bereit: für den Abend, für den Geschmack, für die Abwechslung. Fast alle sind von Natur aus koffeinfrei, und das ist eine Frage der Botanik, nicht des Marketings.

Welche Kräutertees solltest du kennen?

Ivan Chai – fermentiertes Weidenröschen

Der große russische Kräuterklassiker. Weidenröschenblätter werden gewelkt, gerollt und ähnlich wie schwarzer Tee fermentiert, dann getrocknet – im 19. Jahrhundert wurde dieser „Koporje-Tee“ tonnenweise aus Russland exportiert. Die Tasse ist honigartig und rund mit einer leichten Herbheit: näher kommt ein koffeinfreies Blatt echtem Tee nicht.

Karkade – Hibiskus

Getrocknete Hibiskuskelche ergeben einen tief rubinroten Aufguss mit heller, cranberryartiger Säure. Von Ägypten bis Mexiko geliebt, ist Karkade heiß wie eisgekühlt zu Hause – süßen, kalt stellen, und du hast den Sommer im Glas.

Buchweizentee – Ku Qiao

Geröstete Kerne des Tatarischen Buchweizens aus dem chinesischen Hochland. Der Aufguss duftet nach Keksen und gerösteten Nüssen und schmeckt sanft süß; ist die Tasse leer, kann man die weich gewordenen Körner essen. Ein stiller Favorit für späte Abende und für alle, die röstige, getreidige Aromen lieben.

Kuding – der „bittere Nagel“

Gedrehte Spindeln der breitblättrigen Stechpalme, in der chinesischen Tradition berühmt für ihren kompromisslosen Charakter: intensiv bitter beim ersten Schluck, dann eine lange, kühle Süße. Eine Spindel pro Tasse genügt völlig. Ein Geschmack, an den man sich gewöhnen muss – und wer ihn einmal mag, bleibt meist dabei.

Kräutertees im Überblick

KräuterteePflanzeGeschmackKoffein
Ivan ChaiFermentiertes WeidenröschenHonigartig, rund, leicht herbKeins
KarkadeHibiskuskelcheRubinrot, cranberrysauerKeins
BuchweizenteeGerösteter Tatarischer BuchweizenKeks, geröstete Nüsse, süßKeins
KudingBreitblättrige StechpalmeTief bitter, süßes FinaleKeins

Enthält Kräutertee Koffein?

Die vier Klassiker oben enthalten überhaupt keins – Weidenröschen, Hibiskus, Buchweizen und Stechpalme produzieren schlicht kein Koffein. Das macht diese Kollektion zur natürlichen Spätabendseite des Teetisches; wenn du doch Koffein möchtest, steht der Rest unseres Katalogs bereit. In der weiteren Kräuterwelt gibt es Ausnahmen – Yerba Mate und Guayusa enthalten Koffein –, aber nichts dergleichen versteckt sich auf dieser Seite.

Wie brühst du Kräutertee auf?

Nimm Wasser kurz nach dem Aufkochen und sei großzügig mit der Zeit: 5–7 Minuten für Ivan Chai und Karkade. Buchweizen hält mehrere Aufgüsse durch und endet als Snack; Kuding braucht nur ein bis zwei Spindeln pro Tasse und einen kurzen ersten Aufguss, bis du seine Stärke kennst. Karkade ist nebenbei das einfachste Eisgetränk des Sommers – stark aufbrühen, über Eis gießen.

Unsere Kräuter werden von Hand in Wäldern und auf Bergwiesen gesammelt, in kleinen saisonalen Chargen, und wir kaufen sie direkt bei den Menschen, die sie sammeln und verarbeiten. Bestellungen versenden wir aus unserem Amsterdamer Lager in die Niederlande und ganz Europa – und im Moychay-Teeclub kannst du probieren, bevor du kaufst: Rozengracht 92H, Amsterdam.

Frequently asked questions

Botanisch gesehen nein. „Echter“ Tee – grün, schwarz, Oolong, Pu-Erh – stammt allein vom Strauch Camellia sinensis. Kräutertees, korrekt Tisanen genannt, sind Aufgüsse anderer Pflanzen: Weidenröschen, Hibiskus, Buchweizen, Stechpalme und unzählige Mischungen. In der Tasse werden sie aber genau wie Tee zubereitet und genossen – deshalb hat sich der Name schon vor Jahrhunderten durchgesetzt.

Alles in dieser Kollektion: Ivan Chai, Karkade, Buchweizentee und Kuding sind von Natur aus frei von Koffein – die Pflanzen produzieren es schlicht nicht. Die seltenen koffeinhaltigen „Kräuter“ wie Yerba Mate oder Guayusa gehören zu einer anderen Getränkefamilie. Wenn du eine Abendtasse ganz ohne Koffein möchtest, kommt jeder Tee auf dieser Seite infrage.

Ivan Chai ist fermentiertes Weidenröschen – eine russische Tradition mit Jahrhunderten an Geschichte. Die Blätter werden gerollt und ähnlich wie schwarzer Tee oxidiert, weshalb der Geschmack so teeartig ist: honigartig, rund, leicht herb, ganz ohne Koffein. Im 19. Jahrhundert wurde er unter dem Namen Koporje-Tee in riesigen Mengen aus Russland exportiert.

Aus gerösteten Kernen des Tatarischen Buchweizens (Ku Qiao), einer Hochlandkultur aus China – ganz ohne Teeblatt. Die Röstung ergibt ein wohliges Aroma von Keksen und gerösteten Nüssen mit einem von Natur aus süßen Geschmack. Er lässt sich mehrfach aufgießen, ohne bitter zu werden, und die weich gewordenen Körner am Tassenboden isst man traditionell hinterher.

Erst heftig bitter, dann überraschend süß. Kuding wird aus gedrehten Spindeln der breitblättrigen Stechpalme gemacht, und in der chinesischen Tradition ist genau dieser Bogen von bitter zu süß der Punkt. Brüh ihn leicht auf: ein bis zwei Spindeln pro Tasse, kurze Aufgüsse, und steigere die Stärke erst, wenn du ihn kennst. Viele fangen skeptisch an und bleiben begeistert.