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Was ist Matcha?
Matcha ist beschatteter japanischer Grüntee, der auf Steinmühlen zu feinem Pulver vermahlen und in Wasser aufgeschlagen statt aufgegossen wird – du trinkst also das ganze Blatt. In den Wochen vor der Ernte werden die Pflanzen vor der Sonne beschattet; das steigert Chlorophyll und L-Theanin und gibt Matcha seine leuchtend grüne Farbe und seinen süßen, umami-reichen Geschmack.
Was macht Matcha besonders?
Bei gewöhnlichem Tee gießt du die Blätter auf und wirfst sie weg; bei Matcha nimmst du das Blatt selbst zu dir – eine Schale enthält deshalb mehr Koffein und Antioxidantien als eine aufgegossene Tasse. Das Koffein wirkt im Zusammenspiel mit L-Theanin, das die Wirkung zu ruhiger, anhaltender Konzentration glättet – frisch, saftig und belebend, ohne das Hoch und Tief des Kaffees.
Woher kommt Matcha?
Der Tee kam mit reisenden buddhistischen Mönchen nach Japan und wurde dort ab dem 7. Jahrhundert nach den Techniken des Song-zeitlichen China angebaut: Die Blätter wurden gedämpft, zu Briketts gepresst, dann zu Pulver vermahlen und mit heißem Wasser schaumig geschlagen. In China geriet diese Methode in Vergessenheit – in Japan lebt sie bis heute als Herzstück der Teezeremonie weiter. Unser Matcha stammt aus den klassischen Regionen Japans – von den Uji-Plantagen im Süden der Präfektur Kyoto und aus Shizuoka am Fuß des Fuji – direkt importiert in kleinen Chargen, damit er frisch bleibt.
Ceremonial oder Culinary Matcha?
| Qualität | Was es ist | Geschmack | Am besten für | Werkzeug |
|---|---|---|---|---|
| Ceremonial | Die jüngsten beschatteten Blätter der ersten Ernte | Natürlich süß, feines Umami, leuchtendes Grün | Pur trinken, mit Wasser aufgeschlagen | Matcha-Schale (chawan), Bambusbesen (chasen), Bambuslöffel (chashaku) |
| Culinary | Spätere, kräftigere Ernten | Kräftiger, etwas herber | Lattes, Smoothies, Backen, Eis | Elektrischer Milchaufschäumer oder Shaker genügt |
Wähle danach, wie du ihn trinken willst, nicht nach Prestige: Genau die zusätzliche Herbe des Culinary Matcha setzt sich im Latte gegen Milch und Zucker durch, während Ceremonial Grade nichts weiter braucht als Wasser und einen Besen.
Wie machst du Matcha zu Hause?
Siebe 1–2 g (einen gehäuften chashaku-Löffel) in eine Schale, um Klümpchen zu entfernen, gieße 70–80 ml Wasser mit 75–80 °C dazu – niemals kochend – und schlage mit dem Bambus-chasen in schnellen W-Bewegungen auf, bis ein feiner Schaum entsteht. Für einen Latte machst du einen konzentrierten Shot mit der doppelten Pulvermenge und gießt aufgeschäumte Milch deiner Wahl darüber. Noch kein Besen im Haus? Ein kleiner elektrischer Milchaufschäumer macht seine Sache ehrlich gut. Nach dem Öffnen die Dose dicht verschlossen im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb weniger Monate aufbrauchen – bei Matcha ist Frische alles.
Was brauchst du für Matcha?
Drei Werkzeuge decken das traditionelle Ritual ab: eine breite Matcha-Schale (chawan) zum Aufschlagen, ein Bambusbesen (chasen) für den feinen Schaum und ein Bambuslöffel (chashaku) zum Abmessen des Pulvers. Wir führen alle drei einzeln und als komplette Matcha-Sets – ein praktischer Einstieg und ein schönes Geschenk.
Matcha in Amsterdam
Wir kaufen unseren Matcha direkt bei japanischen Produzenten, und Bestellungen verschicken wir aus unserem Amsterdamer Lager in die Niederlande und ganz Europa. Du willst erst probieren, bevor du dich für eine Dose entscheidest – oder in einem unserer Tee-Workshops lernen, wie man ihn richtig aufschlägt? Im Moychay Teeclub, Rozengracht 92H, Amsterdam, kannst du jederzeit probieren, bevor du kaufst.
